Sauerstoff Mehrschritt Therapie nach Ardenne

SMT - Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Prof. Manfred von Ardenne

Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Ardenne

"Dem Leben mehr Jahre, den Jahren mehr Leben" (Prof. Manfred von Ardenne)

Die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie (SMT) beruht auf Erkenntnissen des Dresdner Physikers Prof. Manfred von Ardenne. Er erkannte dass die ausreichende Bereitstellung von Sauerstoff lebenswichtig und Grundvoraussetzung für Gesundheit und Leistungskraft bis ins hohe Alter ist.

Sauerstoffmangel, so zeigten die Forschungen, stellt die primäre Ursache einer überraschend hohen Zahl von Krankheiten, Leiden und Beschwerden besonders auch des fortgeschrittenen Alters dar.
Damit ist der Sauerstoffmangel auch eine der Hauptursachen für die Schwächung der körpereigenen Abwehr. Auslösende und verstärkende Faktoren sind hierbei der Sauerstoffmangel des Blutes selbst, Disstress sowie höheres Lebensalter. Es kommt zur Abnahme des inneren Querschnitts der feinen Haar-Blutgefäße, den Kapillaren, was diesen negativen Effekt weiter verstärkt.

Die genaue Ausführung des Protokolls der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie oder Kur in der Praxis hat zum Ziel eine Hochschaltung der vorher geschwächten Mikrozirkulation weit über die Zeit der Therapie oder Kur hinaus zu bewirken. Die kontrollierte Sauerstoffzufuhr erfolgt mittels einer Atemmaske.

Einige Anwendungsbereiche der Sauerstoff- Mehrschritt-Therapien und Kuren

In der Prophylaxe

  • Senkung der Anfälligkeit gegen Infekte
  • Erhöhung der Kreislaufstabilität
  • Konditionierung bei beruflichem Dauerstreß
  • Konditionierung vor voraussehbaren schweren körperlichen oder psychischen Belastungen
    (Operationen, Auftritte bei politischen oder sportlichen Veranstaltungen)
  • Konditionierung nach starkem Streß zur Milderung der Folgen
    (Herzinfarktgefahr auch in jüngeren Jahren, Müdigkeit, Atembeschwerden, Leistungsrückgang usw.)
  • Verstärkung von Urlaubswirkungen durch kurmäßige Behandlung während der Urlaubszeit
  • Anhebung der im hohen Alter stark abgesunkenen Leistungsreserven und dadurch Steigerung der individuellen Lebenserwartung (Herabsetzung des “biologischen Alters”)
  • Krebs- und Krebsrezidivprophylaxe (Stabilisierung der Immunabwehr)

Bei der Bekämpfung von Krankheiten und Leiden

  • Milderung degenerativer Erscheinungen im Bereich der Augen
  • Senkung der Häufigkeit und Stärke von Migräneanfällen
  • Minderung von Ohrgeräuschen (Tinnitus) bei Mikrozirkulationsstörungen im Innenohr
  • Milderung von Asthma bronchiale und von Atemnot
  • Stärkung der Atemmuskulatur bei Lungenemphysem
  • Bekämpfung von Leberschädigungen, Stützung der Entgiftungsfunktion der Leber bei toxischen Belastungen
  • Beschleunigung von Wundheilungen
  • Beitrag zur Renormalisierung des Blutdrucks
  • Bekämpfung von Durchblutungsstörungen in den Extremitäten
    (Arme, Beine, Claudicatio intermittens, Vorbeugung von Amputationen)
  • Senkung der Häufigkeit von Angina pectoris-Anfällen durch Unterstützung der Durchblutung der Herzkranzgefäße bei koronarer Herzkrankheit
  • Verminderung von toxischen Nebenwirkungen der konventionellen Krebstherapien
    (Operation, Strahlen- und Chemotherapie)
  • Beschleunigung der Rehabilitaion nach schweren Erkrankungen
    (nach Herzinfarkt, Operationen, Infekten, Vergiftungen)
  • Hebung von durch Bewegungsarmut gesunkenen Leistungsreserven als Folge schwerer Erkrankungen, insbes. bei Lähmungen, Arthritis, Rheuma u. Pflegefällen

Einige Varianten der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapien oder Kuren in der Praxis

✓ 30 Minuten ionisierter Sauerstoff mit 10 Sitzungen innerhalb von 14 Tagen (Standard)

✓ 30 Minuten ionisierten Sauerstoff Immunstimulation mit 10 Sitzungen innerhalb von 14 Tagen

✓ 2 Stunden elementaren Sauerstoff mit 18 Sitzungen innerhalb von 18 Tagen

Nebenwirkungen

Unter Beachtung der Gegenanzeigen sind Nebenwirkungen nicht zu erwarten.

Diabetiker in Blutzuckersenkenden medikamentöser Behandlung sollten Ihren Blutzuckerwert nach Therapieende überwachen. Bei Erhöhung der Energiebereitstellung in den Zellen und beim Übergang zu einer aktiveren Lebensweise kann dies mit einer besseren Blutzuckerverwertung einher gehen so das eine Absenkung bzw. Anpassung der Medikation nötig sein kann.

relative Gegenanzeigen

  • Hirnkrampfleiden (z.B.: Epilepsie)
  • Schilddrüsenüberfunktion (unbehandelt)
  • respiratorische Globalinsuffizienz - hohe Kohlendioxid-Konzentrationen im arteriellen (sauerstoffreichen) Blut
  • Spenderorgantransplantation - immunsuppressive Therapie nach Transplantation

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